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Wissenswertes zu Hospiz und Palliativ
Was bedeutet Hospiz und Palliativ?
Hospiz und Palliativversorgung sind zwei eng miteinander verbundene Konzepte, die sich auf die Betreuung von Menschen mit schweren oder unheilbaren Krankheiten konzentrieren.
In Deutschland gibt es rund 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 260 stationäre Hospize für Erwachsene sowie 19 stationäre Hospize für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, ca. 340 Palliativstationen in Krankenhäusern, vier davon für Kinder- und Jugendliche (Stand 03.03.2023, Quellen DHPV und Deutscher Kinderhospizverein)
Was sind die Aufgaben in der Hospizarbeit?
Die Hospizarbeit besteht aus vielfältigen Aufgaben wie den folgenden:
- Physische, psychische, soziale und spirituelle Begleitung und Versorgung
- Psychosoziale und palliative Beratung, medizinisch-pflegerische Versorgung
- Erfüllung letzter Wünsche
- Hilfe im Alltag
- Trost spenden
- Unterstützung und Betreuung von Angehörigen, Familie und Freunden – beispielsweise mit Trauerbegleitung
- Schaffung eines mitmenschlichen, solidarischen Miteinanders am Lebensende – gegebenenfalls mit fachlich qualifizierter Unterstützung
Was inkludiert die Hospizarbeit?
Die Hospizarbeit beschränkt sich nicht nur auf die letzten Stunden einer sterbenden Person. Viele Betroffene werden schon Monate oder sogar Jahre vor dem Tod unterstützt, sodass ihre Lebensqualität möglichst gut und würdig bleibt. Die begrenzte Lebenszeit soll so angenehm wie möglich gestaltet und die Symptome der schweren Krankheit nach Möglichkeit gelindert werden. Dabei wird der Mensch nicht auf seine Krankheit reduziert, sondern mit all dem, was ihn ausmacht, betrachtet.
Betreut von ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich tätigen Helfern erfahren Schwerstkranke und Sterbende, die erforderliche medizinische sowie menschliche Zuwendung. Sie finden Hilfe und Trost und müssen in der letzten Phase ihres Lebens, ob allein oder begleitet von An- oder Zugehörigen, nicht auf Geborgenheit und Wärme verzichten.
Wer ist die Gründerin der Bärbel-Behrend-Stiftung?
Die Stiftungsgründerin Frau Bärbel Behrend, kennt die emotionale Herausforderung der Betreuung von schwerkranken und sterbenden Angehörigen. Sie weiß, wie schwer es ist, diesen speziellen Alltag zu meistern. Sie kennt den Schmerz und Kummer, den es mit sich bringt und ebenso die Zeiten, in denen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit Hand in Hand gingen.
All diese Erfahrungen führten Sie zu der Erkenntnis, dass es bei Weitem nicht genügend Hilfe rund um die Hospiz- Palliativarbeit gibt und das hier dringend weiterer Handlungsbedarf besteht. Bärbel Behrend weiß, dass An- und Zugehörige Unterstützung erhalten müssen, um mit den emotionalen Belastungen umzugehen, die mit der Betreuung eines schwerkranken oder sterbenden Menschen einhergehen.
Mit der Gründung der Bärbel-Behrend-Stiftung trägt die Gründerin dazu bei, den Hospizgedanken weiterzutragen und auszubauen. Sie widmet sich mit vollem Einsatz der Arbeit rund um Ihre Stiftung.
Wie kann ich unterstützen?
Die Möglichkeiten der Unterstützung haben wir hier dargelegt.
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